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Über 100.000 Besucher im November 2011

123.107 Webseiten-Besucher im November 2011

Im November 2011 war es soweit: Die Marke von 100.000 Webseiten-Besucher wurde hier auf redirect301.de geknackt. Die 3 Artikel zum Thema Bundespolizei Virus/ Trojaner waren hierfür ausschlaggebend. Den BKA-Trojaner haben sich augenscheinlich eine Menge Leute eingefangen und ich hoffe, dass ich vielen mit meinen Hinweisen helfen konnte.

In den über 1.000 Kommentaren zu diesen Beiträgen wurde zumindest deutlich, dass dies der Fall war. Besonders klasse fand ich die gegenseitige Unterstützung der Leserschaft, auch wenn ein Blog-Kommentar-System wirklich nicht die beste Plattform hierfür sein kann. Simon möchte ich dabei besonders hervor heben, der immer wieder Anregungen gab und Geduld bewies.

Die Top Keywords

Die Top-Keywords in der Google-Suche hatten natürlich auch alle mit der Thematik „Bundespolizei Trojaner/ Virus“ zu tun. Hier zeigte sich eindeutig, dass die Platzierung in den Serps maßgeblich für die Anzahl der Klicks ist. Die täglichen Schwankungen um 2-3 Plätze nach oben oder unten spiegelten sich sofort in den Besucherzahlen wider – mal positiv, mal negativ. Aber auch die vergleichsweise bescheidenen 2.000 Besucher am 12. November zähle ich eindeutig als riesigen Erfolg.

Keyword-Analyse mit Searchmetrics

Leider tauchen meine Top-Keywords nicht in den mir derzeit zur Verfügung stehenden Searchmetrics Essentials™, einem professionellen Tool zur Suchmaschinenoptimierung und SEO-Analyse, auf. Vielleicht erfahre ich im kommenden Monat an dieser Stelle etwas mehr. Bis dahin schaue ich mir noch das eine oder andere SEO Buch etwas intensiver an und versuche noch mehr in Richtung Google-Ranking zu unternehmen.

Searchmetrics Keyword-Recherche

Searchmetrics Keyword-Recherche, Grafik: Searchmetrics, Google Analytics

Zurück zu den Zahlen

123.107 Webseiten-Besuche, davon 96.571 eindeutig. 173.341 Seitenaufrufe, was einen Schnitt von 1,41 Seiten pro Besuch ergibt. Typisch für einen Blog, bei dem der Besucher von der Suchmaschine direkt zum Artikel geleitet wird und dort das findet, wonach er/ sie gesucht hat. Das beweist zumindest die Absprungrate1, die gerade mal bei 4,33% lag. Eine durchschnittliche Besuchszeit von über 3 Minuten macht deutlich, dass die Inhalte auch gelesen wurden. Stoppt mal die Zeit, wenn ihr im Internet einen Artikel lest! 3 Minuten sind eine ganze Menge Absätze.

Google Analytics 11/2011 - redirect301.de

Google Analytics 11/2011 - redirect301.de, Grafik: Google Analytics

Warum dieser Artikel?

Angeregt durch Martin Mißfelds Beitrag Blogeinnahmen, Besucher, Werbepartner auf seinem TagSeoBlog und natürlich der überschrittenen magischen Marke von 100.000 Besuchern auf redirect301.de, wollte auch ich einfach mal den vielen Besuchern danke sagen.
Natürlich dürfen auch potentielle Werbepartner sich angesprochen fühlen, denn über Blog-Einnahmen lohnt es sich wirklich (noch) nicht zu berichten. Sie decken die Kosten, wenn man die Arbeitszeit für’s Schreiben nicht mit einbezieht, was bei einem Hobby-Projekt auch völlig in Ordnung geht.

Besucher mit mobilen Endgeräten und Downloads

Etwas überraschend fand ich die hohe Anzahl an mobilen Endgeräten. Etwa 10% der Besucher kamen per iPhone, iPad oder einem Samsung Galaxy auf redirect301.de. Gut, wenn der Desktop-Rechner oder das Notebook seinen Betrieb aufgrund eines Trojaners eingestellt hat, dann bleibt wohl auch oft nur der Griff zum Smartphone. Downloads wurden ebenfalls gemacht. Die PDF mit der Anleitung zur Trojaner-Entfernung wurde fast 9.000 mal herunter geladen und wer weiß wir oft gedruckt oder weiter gereicht.

Woher kamen die Besucher?

Über 120.000 Besucher kamen aus Deutschland. Aber auch aus der Schweiz und aus Österreich kamen ein paar hundert. Insgesamt konnten 66 Nationen reportet werden – auch aus Syrien, Afghanistan und Australien fanden die Besucher auf redirect301.de.
Die bevölkerungsreichsten Bundesländer in Deutschland brachten auch die meisten Besucher. An einer Zielgruppe in Brandenburg muss ich wohl noch arbeiten ;-)

Standorte der Besucher in Deutschland

Standorte der Besucher in Deutschland, Grafik: Google Analytics

Erklärung

1 Für die Absprungrate habe ich den Google-Tracking-Code etwas modifiziert. Besuche, die über 15 Sekunden dauern, zählen nicht als Absprung. Ich gehe davon aus, dass nach dieser Zeit des Webseiten-Besuchs bereits ein gewisses Interesse bei Besucher vorhanden war. Vielleicht werde ich künftig auch noch auf 20 oder 30 Sekunden nach oben gehen.

Eine Besucherübersicht wie diese wird es nicht jeden Monat geben. Aber diese Marke hat es einfach verdient und macht natürlich auch irgendwo stolz.

11 Kommentare zu "Über 100.000 Besucher im November 2011"

  1. wow. beeindrucjende zahlen. Naja, wenn man bei so einen Thema zum experten wird und wirklich hilfreiche Artikel anbietet, zurecht. Viel Erfolg weiterhin :-)

  2. Hallo Daniel,
    ist ein riesiges Erfolg für dich. Davon träumen viele Blogger. Ich hoffe du kannst deine Besucher halten und konntest durch deinen Artikel weitere Leser gewinnen.

    Artikel mit Trojaner habe ich gerade zu ende gelesen.

    Grüße,
    Alex

  3. Glaube ich nicht @Alex. Irgendwann wird der Trojaner hoffentlich verschwinden … und werden auch die Besucherzahlen sich normalisieren.

    Das ist eigentlich auch nicht wirklich mein Themengebiet, da gibt es viele andere, die sich mit diesem Thema viel besser auskennen.

  4. Das Besondere an Deinem Artikel ist, dass Du das Entfernen des Trojaners auch für Nicht-Informatiker gut verständlich und ohne arrogantes Nerd-Gefasel oder Insider-Abkürzungen erklärst. Dafür auch von mir vielen Dank!

  5. Hallo,
    ja das wird sich wohl einstellen, aber man sieht gut was man mit einem Thema und Artikel erreichen kann. Die Absprungrate ist etwas unrealistisch- wenn diese auch bearbeitet ist.

  6. Herzlichen Glückwunsch, nicht schlecht! Find ich klasse wenn Blogs ihre Besucherübersicht veröffentlichen!!

  7. Mich wundert es aber ehrlich wieso dein Alexa Rank so niedrig ist. Der müsste doch viel höher liegen bei 100.000 Besuchern.

    Grüße!

  8. Wie ermittelt Alexa denn die Zugriffszahlen? Der Dienst hat keinen Tracking-Pixel oder irgend ein anderes Instrument zur Messung der Besucherzahlen auf meiner Webseite eingebunden. Alexa nutzt Toolbars, die sich ein normaler Internetnutzer in Deutschland nicht unbedingt installiert. Aus dieser heraus werden dann die besuchten Seiten zu Alexa geschickt und ausgewertet. Einige Webdeveloper haben vielleicht entsprechende Toolbars, sicherlich auch SEOs und Affiliates. Aber der Durchschnitts-User eher nicht.

    Ist eigentlich mal ’nen extra Artikel wert …

  9. Gratuliere zu der 100.000er Marke! Ich bin selbst auf den Artikel zum entfernen des Ukash Trojaners gestossen, da ich den vor paar Tagen auf meinen Laptop gehabt habe – aber dank deines hilfreichen Artikels läuft alles wieder 1A. Jetzt bin ich auch überzeugt, dass AntiVir nicht grade das gelbe vom Ei ist …

    Zur Alexa Wert: Der ist nicht ausschlaggebend – Wie bereits erwähnt verwenden die Toolbar eigentlich nur SEOs und solche die auf den Alexa Wert achten. Vll. 1 Mensch von 10000 Internet-Nutzern hat die Toolbar installiert. Genau aus diesem Grund kann man den Alexa Rank der eigenen Webseiten auch ganz einfach pushen in dem man mehrmals täglich und regelmäßig mehrere Seiten auf der eigenen Webseite mit eingeschaltener Toolbar abruft. Da kann man ganz schnell nen Alexa Rank von 300-400k erhalten. Daraus folgt: Alexa sagt nichts aus.

    Gruß, Alessandro

  10. Hi,

    von diesen Besucherzahlen kann jeder normaler Blogger einfach nur träumen.

    Gibt´s da einen Trick um solche Zahlen zu erreichen?

    Aber Ehre wem Ehre gebührt; Glückwunsch auch von mir :-)

    Gruß, Ulrike

    • Du wirst mit deinem Westerwald-Blog sicher sehr viele Besucher haben, die nach Informationen über Events in dieser Region suchen. Da hilft es immer, wie N. schon geschrieben hat, mit der Zeit zu gehen. Ich habe mit anderen Projekten, die einen regionalen Bezug haben, recht hohe Zugriffszahlen bei entsprechenden Veranstaltungen.
      Weihnachtsmarkt, Stadtfeste oder sportliche Events ziehen eigentlich immer. Aber eben nur direkt zu dieser Zeit, also 2-3 Tage davor und 1 Tag danach … Also: „mit der Zeit gehen!“

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