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Upgrade von Debian Lenny auf Squeeze

Dist-Upgrade: Debian Lenny / Squeeze

Warum auch immer Hosteurope – und sicherlich auch einige andere Hoster – seine virtuellen Server Ende August 2011 noch mit Debian Lenny „ausliefert“, weiß ich nicht. Zumindest wollte ich dies bei einem neu einzurichtenden Server das nicht so belassen und gleich mit Debian Squeeze an den Start gehen. Also: ein Upgrade von Lenny auf Squeeze stand an …
Hierzu sind lediglich die Anpassungen der Paket-Quellen sowie ein paar Befehle auf der Kommandozeile von Nöten. Debian ermittelt daraufhin die zu aktualisierenden Pakete, lädt sie herunter und führt die Upgrades durch.
Alles ganz easy und in wenigen Minuten erledigt. Zumindest in meinem Fall gab es keinerlei Konflikte, die ein manuelles Eingreifen erforderten.

Debian Squeeze Paketquellen

Mit dem Editor eurer Wahl wird die /etc/apt/sources.list bearbeitet. Da mein Lieblingseditor (MC) noch nicht installiert war, aber der Nano griffbereit auf seinen Einsatz wartete, fiel meine Wahl also auf diesen.

nano /etc/apt/sources.list

Die alten Paketquellen löschen bzw. entsprechend abändern.

deb     http://ftp.uni-bayreuth.de/linux/Debian/debian/  squeeze  main non-free contrib
deb-src http://ftp.uni-bayreuth.de/linux/Debian/debian/  squeeze  main non-free contrib

deb     http://security.debian.org/  squeeze/updates  main contrib non-free
deb-src http://security.debian.org/  squeeze/updates  main contrib non-free

Mit der Tastenkombination [STRG] + [X] wird der Editor beendet. Es wird nachgefragt, ob die soeben gemachten Änderungen gespeichert werden sollen, was per [J] und anschließendem [Enter] bestätigt werden muss.

Debian Squeeze sources-list im Nano

Die sources-list nach den erforderlichen Änderungen im Editor Nano

Durchführen des Upgrades

Mit apt-get update werden die neuen Quellen eingelesen und mit apt-get dist-upgrade wird die Umstellung am Squeeze eingeleitet.

apt-get update
apt-get dist-upgrade

Jetzt beginnt die Debian Upgrade-Prozedur und es werden seitenweise Informationen am Bildschirm ausgegeben. Der eine oder andere Neustart eines Dienstes muss von Hand bestätigt werden – „Kein Problem, das System ist ja noch nicht im Live-Betrieb!“ – und nach mehreren Minuten verspricht die Bildschirmanzeige, dass Debian 6.02 nun auf meinem System läuft.

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