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Den HTTP-Statuscode ermitteln

HTTP-Header Statuscode

Hierfür bietet der Firefox die Extension HTTP Live Headers, die im Browser den kompletten HTTP-Header ausgibt. Auch mit dem Firebug lässt sich unter dem Tabulator „Netzwerk“ ebenso der Statuscode anzeigen, wie in Google Chrome’s Developer Tools. Sicher haben andere Browser ähnliche Funktionalitäten. Wer da noch etwas kennt, kann dies gern in die Kommentare hinterlassen.

Wer den aus der Linux-Welt bekannten Kommandozeilen-Browser Lynx bevorzugt, kann ebenfalls sehr einfach der HTTP-Header (und mehr) ermitteln. Dieser steht für Linux, Windows und Mac zum kostenlosen Download u.a. bei paehl.com bereit. Für eine Ausgabe des Headers genügt der folgende Aufruf: lynx -head -dump „http://redirect301.de“ (bitte durch eigene Domain ersetzen; in diesem Beispiel wäre es der Status 301, da eine permanente Weiterleitung auf www.redirect301.de erfolgt).

Hierbei werden neben einigen Systeminformationen, der Statuscode und das Weiterleitungsziel ausgegeben. Natürlich bietet sich der Lynx besonders gut für Script-gesteuerte Abfragen vieler URLs an, deren Ergebnisse sich in Textdateien speichern und nach belieben auswerten lassen.

Aufruf von google.com und Ausgabe mit Lynx

~# lynx -head -dump "http://google.com"
HTTP/1.0 301 Moved Permanently
Location: http://www.google.com/
Content-Type: text/html; charset=UTF-8
Date: Fri, 04 Jan 2011 23:18:36 GMT
Expires: Sun, 03 Feb 2011 23:18:36 GMT
Cache-Control: public, max-age=2592000
Server: gws
Content-Length: 219
X-XSS-Protection: 1; mode=block

Die Verwendung von Lynx zur Ausgabe des Headers ist, lynx -head -dump „http://google.com“ in der ersten Zeile.
Beim Aufruf von google.com (ohne www) ist in Zeile 2 gut zu sehen, dass der Status 301 Moved Permanently zurück geliefert wird. In Zeile 3 steht das Weiterleitungsziel http://www.google.com/.

Online-Tools für die HTTP-Header-Überprüfung

Eine ganze Reihe Webseiten stellen kleine Online-Tools kostenfrei zur Verfügung, die in etwa alle nach dem selben Schema arbeiten. URL eingeben, Enter drücken und den HTTP-Header angezeigt bekommen. Perfekt für einen schnellen Blick auf eine bzw. eine überschaubare Anzahl an Adressen.

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