Beim Webmaster Friday geht es dieses Mal um das Thema Blog Statistik und welche Tools wie zum Einsatz kommen.
Meine letzte Teilnahme am Webmaster Friday zum Thema „Mein schönstes Urlaubsfoto“ und meinem Bild eines Lübzer Pils Kronkorkens am Ostseestrand ist nun auch schon wieder ein paar Wochen her und es wird höchste Zeit für mich, mal wieder einen Beitrag beizusteuern.

Die Aufgabe für diese Woche passt natürlich bestens zu den bisher hier veröffentlichten Artikeln zum Thema Piwik – einer Open-Source Webanalytics-Anwendung und eine mögliche Alternative zu Google Analytics – die natürlich auch auf redirect301.de zum Ermitteln der Besucherströme zum Einsatz kommt.

Webanalytics mit Piwik


Von Beginn an habe ich auf redirect301.de die Open-Source-Lösung Piwik im Einsatz. Als das Thema Datenschutz in Deutschland vs. Google Analytics im Jahr 2010 eine total verfahrene und aussichtslos scheinende Situation erreicht hatte, setze ich bei meinen eigenen sowie bei Kunden-Projekten fast ausschließlich auf Piwik.
Als Alternative zu Google Analytics und der Möglichkeit durch entsprechende Piwik-Konfigura­tionen den Forderungen der Datenschützer nachzukommen, ist die Open-Source-Anwendung aus meiner Sicht eine sehr gute Entscheidung. Es werden bei mir die IP-Adressen der Besucher gekürzt, die Möglichkeit des OptOut ist geboten und auch die Lebensdauer der Cookies sind herab gesetzt. Hierbei gab es die eine oder andere Konfigurationshürde bei Piwik zu meistern. Im März 2011 hatte dazu einen längeren Artikel, der sich mit Piwik und dem Datenschutz befasst, veröffentlicht. Einige weitere Beiträge und Lösungen zur Webanalyse mit Piwik folgten – ich machte also meine Erfahrungen, hielt diese hier fest und werde auch künftig über dieses Thema schreiben.
Piwik Screenshot (redirect301.de)

Piwik Screenshot vom Oktober 2011 (redirect301.de)

Piwik vs. Google Analytics

Seit einiger Zeit lasse ich Piwik und Google Analytics auf redirect301.de parallel laufen. Nicht weil ich mir so gern Zahlen und Graphen ansehe, sondern weil ich diese beiden Tools miteinander vergleichen möchte. Der Test soll am Ende des Jahres zeigen, welches Webanalytics-Werkzeug das für mich bessere ist. „Brauche ich wirklich den vollen Umfang der Google Analytics Daten oder reicht mir Piwik völlig aus?“ lautet dabei dabei die Fragestellung. Natürlich soll dieser Test auch Aussagen für die von mir betreuten Kundenprojekte bringen und helfen, entsprechende Beratungen bzw. Empfehlungen abgeben zu können.

Google Analytics ist hierbei nach den vor kurzem vom Datenschutz Hamburg veröffentlichten Hinweisen eingebunden. Gut, meine eigene Datenschutzerklärung ist noch nicht auf dem aktuellsten Stand, was ich mit dem Veröffentlichen dieses Webmaster Friday Beitrags umgehend nachholen werde.