… das ist jetzt kurz, oder!? Aber eigentlich umschreiben diese 3 Worte genau meinen Eindruck vom Müggelsee-Wochenende und der M3 Sommer-Campixx 2013 – der Marketing 3.0 (Un-)Konferenz. Aber ich sehe es jetzt nach dem ersten Blick auf diesen Artikel, da müssen noch ein paar Sätze kommen.

Alles fing an mit einem großen SEO-Bondage, steigerte sich am Samstag Abend in einen regen fachlichen und privaten Gedankenaustausch bei beachtlichen Mengen Carlsberg Heineken und endete mit Standing Ovations für Marco Janck, Stefan Rudolph und dem ganzen M3 Campixx-Team.

Dazwischen gab es null Leerlauf. Interessante Sessions, deren Besuch stets eine Gratwanderung mit sich selbst war, ob nun diese oder jene einer anderen bevorzugt werden soll. Dann wieder Pausen, in denen sich Gespräche ergaben oder man gemeinsam auf der Seeterrasse eine der leckeren Mahlzeiten einnahm. Kontaktaufnahmen, jemanden Kennenlernen, ein paar SEO-Tipps – kein Problem!

Noch vor dem Zusammenschnüren am Samstag Morgen ein Talk mit Eisy, mit Marco Janck und mit André Siemssen. Erstkontakt mit den weit gereisten Jungs und Mädels aus dem Hause Lexware am direkt am See. Dann essen mit Fionn Kientzler und ein paar Worte mit … sorry, doch nicht alle gemerkt.

Sessions gab es natürlich auch. Die Social Media Strategie mit Curt Simon Harlinghausen machte den Auftakt. Weiter mit einem Besuch des Vortrags von Michael Schöttler und dem Thema Verkaufe (dich) nicht unter Wert.
Nach dem Mittag dem Herdentrieb folgend: Onlinethinketing mit Wodka, Naschereien, wenig Luft, einem Sitzplatz und Karl Kratz. Den Web Art Raum bin ich an diesem Tag letztendlich treu geblieben und war Workshop-Besucher bei Jens Altmann und dem Thema Anonym oder Personalisiert – Zukünftige Fußspuren im Internet sowie später Kreativität ist auch nur ein Job mit Eric Kubitz und seiner vorabendlichen Session rund ums Schreiben, Denken und Techniken.

Kaltgetränke, Broiler, Spaß am Steg & eine verdammt lange Nacht

Wo kam eigentlich nur das ganze Bier her?

Hier muss ich wohl noch ein paar Namen nach recherchieren, um wenigstens einige Gesprächspartner zusammen zu bekommen. Elitepartner, SEO und das vergebliche Drängen auf eine Tretbootfahrt sind spontane Erinnerungen beim Scheiben dieses Recaps.

Kai Alarm am Müggelsee mit Kai Spriestersbach und einer viiiiiiel besser fliegenden Ines Schaffranek untermalten das Networking mit Thomas Noschka, Anke Schmietainski und … ich bekomm‘ sie leider doch nicht alle zusammen.

Mit dem Dunkelwerden traf ich mit Paul Porzky zusammen und einer etwas leichten Comedy-Unterhaltung, stand ein längerer Aufenthalt an der Captains Bar an. Irgendwann ging es noch mal in die kühler werdende Nacht hinaus. Schließlich irgendwann wieder rein an den „Frühstückstisch“ auf ein Bier und erneut noch einmal an die Bar.

Ab 4:30 Uhr ist der Networking-Charakter nur noch bedingt lohnend und das Zimmer 208 sollte auch nicht völlig umsonst geordert wurden sein. Also ab nach oben und 2,5 Stunden Tiefschlaf.

Sonntag auf der M3 Campixx

7 Uhr irgendwas duschen, 1 Minute Kofferpacken, Hotelzimmer bezahlen und ein super Frühstück im fast leeren Restaurant gegen acht. Nur 1,5 Tische im Campixx-Blau besetzt … Kaffee und schon wieder Online Marketing am Frühstückstisch. Dass man das auch noch gut findet, versteht wohl keiner aus meinem Freundeskreis.

Sebastian Vogt und Soeren Eisenschmidt schlossen die Teilnehmer zu den ersten beiden Sessions zum Thema Wie macht man einen Workshop erst einmal ein. Nur einem ist die Flucht gelungen! Bunte Kärtchen, dicke Stifte, Easyflip und Energy Drinks von Andreas Rothermund waren die ersten Eindrücke. Ein sicherlich umgekrämpeltes Auftreten bei künftigen, eigenen Workshops das Ergebnis.

Jan Theofel nahm eine überschaubare Anzahl an Zuhörer mit auf eine 45 Minütige Reise zu Social-Media und Spiritualität. Anthony Owen führte durch Make Marketing not War – Guerrilla Marketing in der Praxis. Die Ente ließ wohl niemanden mehr los, auch wenn sie abschließend nicht durch die Hochwassergebiete in Sachsen und Sachsen-Anhalt zum gallischen Dorf an der Müritz schwamm.

Abschluss-Veranstaltung, viel Applaus fürs gesamte Campixx-Team und ein paar letzte Gespräche. So zum Beispiel mit Sabine Beier, die mir noch kleines Entchen für meine Töchterchen mit auf den Weg gab.

Campixx 2014

Jetzt, rund 24 Stunden nach meiner Ankunft zu Hause, brenne ich auf weitere Konferenzen. Stand heute: Ich versuch’s irgendwie zur SEO Campixx und dieses Mal bezahle ich sogar dafür. An dieser Stelle nochmal danke an Marco und an die SEO Trainees für das kostenfreie Ticket.

Extrem klasse ich finde ich, dass seit einigen Stunden immer wieder neue Fotos von der M3 Campixx bei Facebook & Co. auftauchen. Gerald Steffens hat das Event wohl nur durch den Sucher seiner Kamera erlebt. Danke für die tollen Bilder und Videos, die in u.a. seinem Recap die vielen Eindrücke der M3 Campixx widerspiegeln.

Viele, viele weitere M3 Campixx Recaps schlummern im Netz. Das ist kein SEO-Contest (auch wenn das gerade bei DuckDuckGo so aussieht), sondern die Art – nicht nur von mir – „gefällt mir“ zu sagen, die ich in den letzten Jahren nur von außen beobachten konnte und nun erstmals auch aus Teilnehemersicht.

M3 Campixx - DuckDuckGo-Serps

M3 Campixx – DuckDuckGo-Serps